Windows 9 wird ultrahochauflösend: Besserer 4K- und 8K-Support

Mit Windows 9 möchte Microsoft an alte Erfolge anknüpfen - und den "Ausrutscher" Windows 8 erfolgreich beerben. Erste Details vor der offiziellen Vorstellung Ende September 2014 sind bereits durchgesickert. Das neue Betriebssystem bekommt höchstwahrscheinlich besseren Support für 4K- und 8K-Auflösungen. Generell soll der Umgang mit ultrahochauflösenden Displays verbessert werden.

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Windows 9
Gelingt Microsoft mit Windows 9 der erhoffte Neuanfang?

[dropcap type=“3″]D[/dropcap]as Betriebssystem Windows 9 von Microsoft soll in Sachen 4K und sogar 8K besser auf hochauflösenden Displays skalieren. Elemente werden sich möglicherweise mit exakten Eingaben vergrößern lassen.

Am 30.09.2014 stellt Microsoft in San Francisco sein neues Betriebssystem Windows 9 vor. Die eher glücklose Vorgängerversion 8.1 unterstützt zwar schon die 4K-Auflösung, mit dem neuen OS könnte das Unternehmen allerdings noch einen Schritt weiter gehen.

Hochauflösende Icons mit 768 x 768 Pixeln

Der weltgrößte Softwarehersteller könnte mit seiner neuen Windows-Version möglicherweise die 8K-Auflösung von 7.680 x 4.320 Pixeln unterstützen. Die russische Internetseite PCPortal will ultrahochauflösende Icons entdeckt haben, die diese Vermutung nahe legen.

So lösen die Symbolgrafiken 768 x 768 Bildpunkte auf, womit sie für ultrahochauflösende Displays bestens geeignet sind. Die Vorgängerversion Windows 8 unterstützte „nur“ Icons mit 256 x 256 Pixeln.

Probleme dürften vielmehr Programme von Drittanbietern machen, die für solch hohe Auflösungen nicht konzipiert wurden. Insbesondere ältere Anwendungen halten sich nicht an die Designvorgaben von Windows, sodass die Skalierungsoptionen wenig nützlich erscheinen.

Zudem ist für die Skalierungseinstellungen offenbar eine völlig neue Methode geplant. Bislang lassen sich Elemente des Betriebssystems nur prozentual verändern. Zukünftig soll dem Nutzer die genaue Eingabe der DPI ermöglicht werden. 4K ist ebenso wie 8K bereits seit 2012 ein ITU-Standard, weswegen ein verbesserter Umgang mit ultrahochauflösenden Bildschirmen für die Zukunft einen sinnvollen Schritt darstellen würde.

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