Die DSLR Nikon D5 nimmt zwar Videos in 4K auf, allerdings nur maximal drei Minuten am Stück, wie kurz nach der Enthüllung bekannt wurde. Doch offenbar plant Nikon, dieses Limit per Software-Update zu erhöhen – auf die üblichen 30 Minuten.

Kurz nach der Enthüllung der Nikon D5 kam heraus: Anders als die Nikon D500 kann die D5 4K-Videos lediglich maximal drei Minuten lang aufzeichnen – üblich sind bei Spiegelreflexkameras 30 Minuten. Hersteller Nikon machte diese Beschränkung nicht besonders publik, könnte aber das Aufnahmelimit per Software-Update nachträglich hochsetzen, berichtet Nikon Rumors unter Berufung auf einen Insidertipp. Die 30-Minuten-Grenze soll in 10 Sequenzen gesplittet werden, die jeweils drei Minuten Länge aufweisen.

4K-Aufnahme verursacht Hitzeprobleme

Schuld an dieser Aufnahmebegrenzung sollen Hitzeprobleme sein. Der interne Prozessor wird bei der Videoaufnahme in 4K Ultra HD besonders gefordert, sodass die CPU recht schnell sehr heiß werden kann. Bei normaler Full HD-Aufzeichnung bestehen diese Probleme nicht. Offenbar sah sich das japanische Unternehmen aber nicht gezwungen, das dreiminütige Limit offen zu kommunizieren. Schließlich positioniere sich die Nikon D5 primär im Profi-Fotosegment. Nur die wenigsten dürften allein aufgrund des 4K-Features zur DSLR greifen.

Release der Nikon D5 im März für 6.989 Euro

Probleme mit zu starker Hitzeentwicklung hat aber nicht nur die Nikon D5, auch die Sony A7R II hatte anfangs damit zu kämpfen – was mittlerweile aber per Firmware-Update gefixt wurde. Anfang Januar stellte Nikon die D5 vor, der Release erfolgt im März. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beträgt 6.989 Euro.

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