Günstige 4K-Monitore: Intel und Samsung schmieden Allianz

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[dropcap size=big]I[/dropcap]ntel und Samsung sind eine Allianz eingegangen. Ihre Mission: Monitore mit 4K-Auflösung für den Verbraucher erschwinglicher zu machen. Dies verkündeten beide Unternehmen auf der Computex-Messe in Taipeh.

Intel und Samsung möchten künftig günstigere 4K-Monitore anbieten. Als Richtwert wurde ein Preisziel von etwa 399 Dollar genannt. Derzeit kosten ultrahochauflösende Bildschirm häufig das Doppelte.

Chiphersteller Intel glaubt die Zurückhaltung der Verbraucher bei der Aktualisierung ihrer Desktop-Rechner zu kennen und gibt als Grund die Bildschirmauflösung an. Das kalifornische Unternehmen beruft sich hierbei auf Forschungsergebnisse. So sollen 2013 noch 90 Prozent eine Monitorauflösung von 1080p (Full HD) oder weniger nutzen.

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Auf der Computex 2014 in Taipeh verkündete Chiphersteller Intel seine strategische Partnerschaft mit Samsung. Ziel: Preisgünstige 4K-Monitore. Copyright by Intel

Zu teuer, heißt es, seien 4K-Monitore bislang. Als Folge dessen greifen aktuell nur Anwender zu, die diese hohe Auflösung für Bild- oder Videobearbeitung benötigen – gewissermaßen als eher Profi-Nutzer.

[divider]Intel sieht Chancen für 4K im Massenmarkt[/divider]

Weiter führt Intel an, ein 4K-Panel entspreche der vollständigen Wiedergabe eines Bildes mit 8 Megapixel – was bereits heute die meisten Smartphones mühelos beherrschen. Intel leitet daraus eine Tauglichkeit für den Massenmarkt ab, die Technik sei durchaus für die Mehrheit nützlich, glaubt man zumindest in Santa Clara.

Der Halbleiterhersteller fördert insbesondere die Nutzung von Samsungs 23,6 Zoll großen PLS-4K-Panels – und dies nicht nur in gewöhnlichen Monitoren, sondern auch in sogenannten „All-In-Ones“. Als Preispunkt hierfür werden gut 999 Dollar avisiert. PLS bezeichnet ein Verfahren, welches 100 Prozent sRGB-Abdeckung und Technicolor-Zertifizierung möglich macht.

Weitere Details sowie ein Zeitplan sind bislang nicht bekannt – hier hält sich Intel noch ein wenig bedeckt. Es gebe jedoch einen „strukturierten Plan“, um die Herstellung von UHD-Monitoren auf ein großes Volumen zu bringen.

Quelle: zdnet.de

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